Was ist Yoga?
Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem, das auf Körper, Geist und Seele wirkt. Das Wort Yoga kommt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet im Wortsinn »Einheit, Harmonie«. Yoga bewirkt eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Es gibt verschiedene Wege und Stile. Ich praktiziere und unterrichte Hatha-Yoga, hier geht es zu den Yoga-Kursen...
Hatha-Yoga
Hatha-YOGA basiert auf 5 Säulen:
- Asanas (Körperhaltungen)
- Pranayama (Atemübungen)
- Meditation
- Entspannung
- Ernährung (die einzige Säule, die in meinen Kursen keine Rolle spielt)
Diese vier Säulen bilden auch die Grundlage für den Aufbau meiner Kursstunden: Wir werden immer mit einer Anfangsentspannung beginnen, danach Atemübungen machen, dann folgen die Asanas und am Ende die Endentspannung und gelegentlich kurze, angeleitete Meditationen.
Der Atem macht den Unterschied...
Die Macht des Atems ist faszinierend. Im Unterschied zu anderen Bewegungsformen nutzen wir im Yoga bewusst den Atem – mit anderen Worten: Der Atem sorgt dafür, dass eine Haltung zur Asana wird. Über die Konzentration auf den Atem gelingt es uns, Körper, Geist und Seele miteinander zu verbinden, tiefer in das Spüren und in die Entspannung zu gelangen und tiefgehende Erfahrungen mit uns selbst zu machen.
Was bewirkt Yoga?
Die Asanas (Körperhaltungen) verbessern das Körpergefühl und die -haltung. Durch das Verharren in den Asanas werden Organe/Körperteile komprimiert. Nach dem Auflösen der Asanas wird die Blutzufuhr erhöht und somit die Organe/Körperteile mit frischem Sauerstoff versorgt. Der Stoffwechsel wird angeregt, das Atemvolumen erhöht. Außerdem machen wir in den Asanas Erfahrungen für das tägliche Leben: In den Körperhaltungen bewusst Grenzen zu erspüren, führt zum Erspüren der eigenen Belastbarkeit im Alltag.
Pranayama (Atemübungen, Energielenkungen) erhöhen das Lungenvolumen, massieren die Organe, verbessern den Energiefluss, zentrieren den Geist.
Mit Meditation gelingt der Rückzug der Sinne, mit Affirmationen können wir positive Botschaften ans Unterbewusstsein senden.
Die Tiefenentspannung verhilft zum Abbau von Stresshormonen und zur Bildung von Glückshormonen. Sie lässt die Energie, die in den Asanas freigesetzt wird, fließen und sorgt dafür dass sie gespeichert werden kann.
Aus yogischer Sicht sollte die Ernährung dazu dienen, den Körper gesund zu erhalten; d.h. vorwiegend vollwertig und wenig verarbeitet sein. Da eine der Grundideen im Yoga der rücksichtsvolle Umgang mit sich und der Umwelt ist, kommen viele Praktizierende im Laufe der Zeit zur vegetarischen oder veganen Ernährung.